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Plattform

InsideAI-Rollout bei einem Energieversorger

Beispielprojekt. Es zeigt Aufbau und Vorgehen, beschreibt aber keinen erteilten Auftrag; Kunde, Zahlen und Zitat sind nicht belegt.

Kunde
Regionaler Energieversorger, 1.200 MitarbeitendeAuf Wunsch des Kunden ohne Namen.
Branche
Energie
Jahr
2026

Ausgangslage

Der Stand vor dem Projekt

Im Haus liefen drei KI-Werkzeuge nebeneinander, alle über die Fachbereiche beschafft und keines über die IT. Der Datenschutzbeauftragte hatte für keines eine Auftragsverarbeitung gesehen. Der Betriebsrat hatte einer Nutzung nicht zugestimmt, weil niemand sagen konnte, welche Daten wohin abfließen.

  • bis in den Betrieb

    4 Wochen

    Beispielprojekt, nicht belegt

  • Abteilungen mit eigenen Rollen

    9

    Beispielprojekt, nicht belegt

  • Deckel statt Lizenz je Kopf

    je Kostenstelle

    Beispielprojekt, nicht belegt

Lösung

Was das System tut

InsideAI läuft in einer dedizierten Umgebung, betrieben von uns in Deutschland. Die Anmeldung übernimmt der vorhandene Identity Provider, Budgets hängen an Kostenstellen, die Nutzung Einzelner wertet niemand aus. Die drei Bestandswerkzeuge sind abgelöst.

Architektur

Wie es aufgebaut ist

Der Rollout hing nicht an der Technik. Er hing an vier Fragen, die im ersten Gespräch gestellt wurden und die eine Plattform beantworten können muss, bevor jemand sie einführt.

Frage des BetriebsratsAntwort im System
Wer sieht meine Eingaben?Niemand. Keine Gesprächsinhalte für Vorgesetzte, im Rollenmodell nicht vorgesehen.
Wird meine Nutzung gemessen?Aggregiert je Team, ab fünf Personen. Kein Rückschluss auf eine Person.
Wo liegen die Daten?In Deutschland, dedizierte Instanz, eigene Datenbank, eigener Schlüssel.
Was passiert bei Kündigung des Vertrags?Export über die API, Löschung nach vereinbarter Frist.

Die Anbindung an Keycloak war an einem Tag erledigt. Die Betriebsvereinbarung dauerte länger, und das ist die Reihenfolge, in der solche Projekte laufen: die Technik wartet auf die Zustimmung, nicht umgekehrt.

Wir haben die drei Bestandswerkzeuge nicht abgeschaltet, bevor die Ablösung stand. Die Konten liefen zwei Wochen parallel.

Warum vier Wochen und nicht vier Monate

Nicht, weil schnell gearbeitet wurde. Weil wenig gebaut wurde.

Die Plattform bringt mit, was ein Rollout braucht: Anmeldung, Rollen, Protokolle, Kostengrenzen, Retrieval. Nichts davon musste entstehen. Was entstand, war die Zuordnung: welche Abteilung welche Quellen sieht, welcher Deckel je Kostenstelle gilt, welcher Vorgang zuerst dran ist.

Der Unterschied zwischen vier Wochen und vier Monaten liegt fast immer darin, ob eine Plattform gebaut oder eingerichtet wird.

Woche 1: Aufnahme

Mit sechs Fachbereichen die Vorgänge durchgegangen, jeweils zwei Stunden. Am Ende standen vierzehn Kandidaten, bewertet nach vier Zahlen: wie oft der Vorgang vorkommt, wie lange er heute dauert, wie prüfbar sein Ergebnis ist und was ein Fehler kostet.

Daraus wurde eine Reihenfolge, und, was mehr Zeit kostete, eine Liste dessen, was vorerst liegen bleibt. Der zweite Teil war der schwierigere. Wer vierzehn Kandidaten hat und mit einem anfängt, muss dreizehn Fachbereichen sagen, warum sie warten.

Woche 2: Pilot

Ein Vorgang aus der Netzdokumentation, an echten Daten, mit den Menschen, die ihn heute bearbeiten. Über achtunddreißig Fälle, nicht über fünf.

Am Ende stand ein Vergleich: Dauer vorher, Dauer nachher, Fehlerquote in beiden Fällen. Er trug. Hätte er nicht getragen, wäre der Pilot trotzdem seine Kosten wert gewesen. Er hätte ein Jahr Arbeit an der falschen Stelle verhindert.

Woche 3 und 4: Rollout

Anmeldung über den vorhandenen Identity Provider, Rollen aus den bestehenden Gruppen. Keine zweite Benutzerverwaltung, und das war die wichtigste Einzelentscheidung des Projekts: Ein Haus mit neun Abteilungen und laufender Fluktuation pflegt keinen zweiten Benutzerbestand, es vergisst ihn.

Kostendeckel je Kostenstelle, hart. Ist der Deckel erreicht, werden weitere Läufe abgelehnt, mit einer Meldung und nicht mit einem Fehler. Der Einkauf hatte darauf bestanden, und die Erfahrung gibt ihm recht: Eine Rechnung, die am Monatsende überrascht, kostet mehr Vertrauen als jede Verzögerung.

Der Betriebsrat saß ab Woche 1 am Tisch

Nicht aus Höflichkeit. Eine Betriebsvereinbarung, die nach dem Rollout verhandelt wird, hält das Vorhaben Monate auf, nicht weil blockiert wird, sondern weil berechtigte Fragen Zeit brauchen.

Geliefert wurde die technische Grundlage: eine vollständige Liste dessen, was das System tut und was es protokolliert. Den Entwurf schrieb die Rechtsabteilung. Die Vereinbarung stand vor dem Rollout und nicht danach.

Was danach kam

Der zweite Vorgang, dann der dritte. Nicht gleichzeitig. Ein System, das für vierzehn Vorgänge gebaut wird, bevor einer davon läuft, wird für keinen davon gut sein.

Ergebnis

Was sich geändert hat

  • Betriebsvereinbarung in sechs Wochen abgeschlossen
  • Ein Auftragsverarbeitungsvertrag statt drei ungeprüfter Dienste
  • Kosten laufen gegen Kostenstellen, nicht gegen Lizenzen je Kopf

Stimme aus dem Projekt

„Der Betriebsrat hat nicht zugestimmt, weil wir gut argumentiert haben. Er hat zugestimmt, weil wir seine Fragen im System zeigen konnten.“
Leiterin IT

Was im Einsatz ist

  • InsideAI
  • Keycloak
  • S3-kompatibler Objektspeicher
  • PostgreSQL

Produkt- und Anbieternamen sind Marken der jeweiligen Inhaber. Ihre Nennung weist auf den Einsatz hin, nicht auf eine geschäftliche Verbindung.

Kontakt

Wir sehen uns Ihren Vorgang an

Wir gehen Ihren Vorgang durch und sagen, welche Schritte zuerst dran sind.

Zwei Sätze genügen. Den Rest klären wir im Gespräch.